FRIEDEN.

Volkstrauertag 2015

Ein Wort, sieben Buchstaben und die wichtigste Grundlage für unser Leben in einem Staat, in dem die Menschenrechte im Grundgesetz stehen. Unbegreiflich daher immer wieder aufs Neue: Warum führt der Mensch Kriege? Warum sieht der Mensch nicht ein, dass ein Krieg nur Leid und Verlust mit sich bringt? Warum lernt er nicht daraus und versucht Probleme auf einem anderen, friedlicheren Wege zu lösen, ohne dabei – meist unschuldige – Menschenleben zu opfern?

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Spiritueller Tourismus im 21. Jahrhundert. Theologische, pädagogische und ökonomische Perspektiven

Vortrag am 29.08.2011 in der Klosterkirche St. Peter und Paul, Erfurt

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Spirituelle Tourismus ist so alt, wie die Menschheit und religionsübergreifend: Mose führte das Volk Israel zum Heiligen Berg, Donar das Volk der Germanen zum Heiligen Baum. Die alten Griechen pilgerten zum Orakel nach Delphi, die alten Römer zum Jupitertempel. Die frühen Christen, weil sie das Problem der Auferstehung ihres Religionsstifters hatten, zu den Gräbern der Apostel, die Muslime nach Mekka bis zum heutigen Tag.

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Ehrung „Verdienter Bürger“ von Weißenfels

am 27.09.2009 zur Eröffnung des Schlossfestes

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, verehrte Stadträte, etc.

diese Auszeichnung ehrt mich und rührt mich und ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Oberbürgermeister und den Stadträten, die den entsprechenden Beschluss gefasst haben.

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Lothar Tautz: Verdienter Bürger der Stadt Weißenfels

Ehrenbezeichnung „Verdienter Bürger der Stadt Weißenfels“

In diesem Herbst jährt sich zum 20. Mal das Jahr der friedlichen Revolution und des Mauerfalls. Auch in unserer Stadt hatte das Jahr 1989 jene Magie, von der Chronisten noch lange berichten werden.

Ein sehr wichtiger Mensch in der Weißenfelser Bürgerrechtsbewegung ist der evangelische Pfarrer Lothar Tautz. Er übernahm im Jahre 1984 die Altstadtgemeinde, entwickelte zahlreiche Impulse für das Gemeinwesen und legte besonderes Augenmerk auch auf die nichtchristliche Jugend.

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Kirchenpolitische Orientierung des Katechetischen Oberseminar im historischen Kontext

Von Hamel bis zum Ende der „Kirche im Sozialismus“

Am 5. September 1973 hatte ich bei Frau Lizenziat Möller meinen ersten Hebräischunterricht, mit dem für mich das Theologiestudium am Katechetischen Oberseminar Naumburg begann. Ein Vorhaben, das für einen Neuorientierung suchenden Sprössling der Arbeiterklasse und früheren Verfechter der Diktatur des Proletariats wie mich den Eintritt in eine völlig neue Welt bedeutete. Ich notierte am Abend desselben Tages in mein Tagebuch:

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