Protest und Anpassung im geteilten Deutschland der 60er und 70er Jahre

Ein Ost–West–Geschichtsprojekt mit vier Schulklassen aus Hessen und Thüringen

Schüler beim Radio

Schüler aus dem Neudietendorfer von–Bülow–Gymnasium beim Produzieren ihrer Radiosendung zu „1968“ im Erfurter Radio F.R.E.I.

Vier zehnte bzw. elfte Schulklassen aus Fritzlar, Hofgeismar, Neudietendorf und Altenburg forschen im Rahmen dieses Projektes zum Thema „1968“ in der DDR und in der BRD, von den Studentenunruhen über die Musik der Hippies bis zum Prager Frühling.

Mehr dazu auf im Forum www.ddr-brd.de.vu [der Link ist leider verweist].

Das Projekt ist eingebunden in  einen größeren Arbeitszusammenhang: Acht Schulklassen sind daran beteiligt und sieben Einrichtungen der gesellschaftspolitischen Jugendbildung aus dem Bereich der Evangelischen Trägergruppe (www.politische–jugendbildung–et.de), zu der auch die Jugendbildung unserer Akademie gehört. Sie bilden verschiedene Tandems, die jeweils aus einem Partner aus Ost– und einem aus Westdeutschland bestehen.

  • Einige Leitideen des Projektes:

  • Wie sind Jugendliche in den 60er und 70er Jahren in den beiden deutschen Staaten aufgewachsen? Was hat sie bewogen, gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse aufzubegehren, sich eigene Wege zu suchen oder was hat dazu geführt sich mit den Verhältnissen zu arrangieren?
Lothar Tautz in der Mitte

Zeitzeugengespräch der Neudietendorfer Schüler mit Lothar Tautz

  • Wie war das mit den ominösen 68ern, mit dem Wunsch nach einer qualifizierten Ausbildung oder nach der Erprobung anderer Lebensformen oder mit der Hoffnung auf eine Öffnung der Systeme?
  • Wie haben die Erwachsenen auf die kulturelle Rebellion von Jugendlichen reagiert, wie sind die staatlichen Instanzen damit umgegangen?
  • Sind die Wünsche, Hoffnungen, Utopien der nachwachsenden Generation Wirklichkeit geworden oder wodurch wurden die Träume beendet?

Wir arbeiten mit Methoden der historisch–politischen Projektarbeit.

Das Projekt läuft von Mai 2006 bis Mai 2008 und wird aus Mitteln der Stiftung Deutsche Jugendmarke gefördert.

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