„Frieden riskieren heißt Vertrauen wagen!“

Ein Schulprojekt im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade 2008 am 17.11.2008
in der Landesschule Pforta 06628 Schulpforte, Schulstraße 12

Programm:

  • 18:30 Uhr Andacht mit Gerhard Ruden und Pastor Lothar Tautz
  • 19:15 Uhr offener Gemeindeabend

Die Veranstaltung ist öffentlich, die Presse ist herzlich eingeladen.

Die aktuelle Kampagne „Hingucken! Für ein demokratisches und tolerantes Sachsen–Anhalt“ zeigt: Ohne den Erwerb von kultureller und geschichtlicher Identität ist es kaum möglich, unseren Jugendlichen ein positives Demokratiebewusstsein zu vermitteln, also Demokratie zu lernen und zu leben, Toleranz zu üben und resistent gegen (rechts–) extremistischen Haltungen zu sein bzw. aktiv dagegen vorzugehen.

Aus diesem Grund führen der Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes Gerhard Ruden und der sachsen-anhaltische Sprecher des Vereins „Gegen Vergessen — Für Demokratie e.V.“ Lothar Tautz in diesem Jahr eine Reihe von gemeinsamen Schulprojekten zum Thema DDR–Geschichte durch. Dabei blicken die Akteure mit den beteiligten Jugendlichen nicht nur in die Geschichte zurück. sondern überlegen gemeinsam, was die DDR–Erfahrungen der Elterngeneration für die jungen Leute heute bedeuten können.

Das Projekt in der Landesschule Pforta fügt sich in den Rahmen der diesjährigen Friedensdekade ein und schließt einen Bogen von der geistlichen Besinnung zum Thema bis zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Frage, ob die 83er Kirchentagslosung „Vertrauen wagen“ heute noch eine zeitgemäße Konkretisierung des diesjährigen Mottos „Frieden riskieren“ sein kann. Dies wird kontemplativ und multimedial, im Vortrag und im Zeitzeugengespräch geschehen. Die Beteiligung der älteren Generation ist sehr erwünscht.

Rückfragen bitte an Lothar Tautz oder Gerhard Ruden (www.landesbeauftragte.de).

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