Klaus Staeck Ausstellung im Landratsamt Weißenfels

Klaus Steak Poster

„Endstation Sehnsucht“

vom 17. März – 27. April 2007

Der Grafiker und Plakatkünstler Klaus Staeck ist seit über dreißig Jahren eine der maßgeblichen Persönlichkeiten der deutschen Kulturszene in West–, aber auch in Ostdeutschland. Seine künstlerischen Strategien stehen mit ihrer treffenden Kombination von Text– und Bildelementen in der Tradition John Heartfields. Die öffentliche Position des Künstlers hat Staeck stets als Verpflichtung zur Einmischung in gesellschaftspolitischen Diskussionen und Prozesse verstanden. Dabei erweist er sich bis heute als engagierter Verfechter einer sozialen Demokratie.

Klaus Staeck

Klaus Staeck

Der in Heidelberg lebende Grafiker wurde 1938 im sächsischen Pulsnitz geboren. Er wuchs in Bitterfeld auf und floh mit 18 Jahren nach Heidelberg, wo er ein Jurastudium absolvierte. Zur Kunst kam er als Autodidakt. Bekannt wurde Staeck, dessen Werke in über 3.000 Ausstellungen gezeigt wurden, Anfang der 70er Jahre durch seine satirische Auseinandersetzung mit politischen Themen. Als Kultursenator des Landes Sachsen–Anhalt vertritt er die Belange der Künstler/–innen unseres Bundeslandes gegenüber der Magdeburger Regierung. Auch der Blick über den Tellerrand unserer Region lässt sich mit Staeck und seinen aussagestarken Plakaten trefflich weiten. Nicht zufällig ist gerade er nach anhaltender Krise der Berliner Akademie der Künste im April des vergangenen Jahres zum Präsidenten gewählt worden.

Die Ausstellung, die von Lothar Tautz, Projektleiter im Kultusministerium des Landes Sachsen–Anhalt und ehrenamtlicher Pfarrer in Teuchern, initiiert und zusammengestellt wurde, zeigt Plakate, die u.a. die hochaktuellen Themen Umweltpolitik, Ausländerfeindlichkeit und die Kunst in unserer Gesellschaft zum Thema haben.

Herzliche Einladung an alle bildende Künstlerinnen und Künstler der Region sowie natürlich an alle anderen Interessierten zum Gespräch und zur Anschauung der Werke anlässlich der Ausstellungseröffnung und darüber hinaus.

Annette Wizisla (Berlin) ist Jazzpianistin und spielt Improvisationen zu politischen Liedern des 19. und 20. Jahrhunderts.

Programm Ausstellungseröffnung

  • 15:30 Uhr — Musik: Annette Wizisla
  • 15:35 Uhr — Begrüßung: Johannes Kunze
  • 15:40 Uhr — Einführung in die Ausstellung: Lothar Tautz
  • 15:45 Uhr — Musik: Annette Wizisla
  • 15:50 Uhr — Ansprache: Klaus Staeck
  • 16:05 Uhr — Musik: Annette Wizisla
  • 16:10 Uhr — Offenes Podiumsgespräch: Kunze, Staeck, Tautz
  • 16:35 Uhr — Musik: Annette Wizisla
  • 16:40 Uhr — Gemeinsamer Gang durch die Ausstellung
  • 17:00 Uhr — Abschluss

Ausstellungseinladung [PDF] · zum Seitenanfang