Klaus Staeck Ausstellung im Landratsamt Weißenfels

Klaus Steak Poster

„Endstation Sehnsucht“

vom 17. März – 27. April 2007

Der Grafiker und Plakatkünstler Klaus Staeck ist seit über dreißig Jahren eine der maßgeblichen Persönlichkeiten der deutschen Kulturszene in West–, aber auch in Ostdeutschland. Seine künstlerischen Strategien stehen mit ihrer treffenden Kombination von Text– und Bildelementen in der Tradition John Heartfields. Die öffentliche Position des Künstlers hat Staeck stets als Verpflichtung zur Einmischung in gesellschaftspolitischen Diskussionen und Prozesse verstanden. Dabei erweist er sich bis heute als engagierter Verfechter einer sozialen Demokratie.

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Das war die DDR

Ausstellung „Das war die DDR“ im Teucherner Rathaus Verwaltungsgemeinschaft „Vier Berge–Teucherner Land“

vom 28. Januar – 30. März 2007

Fotos von Gabi, Inka und Jörg Mothes
Bildauswahl Annette Hildebrandt und Lothar Tautz

Von 1975 bis 1989 fotografierten Gabi, Inka und Jörg Mothes von Dresden und Halle aus Motive, die ihnen DDR–typisch und damit wert erschienen festgehalten zu werden. Dabei war es nicht der Blick des Regimekritikers oder der Bürgerrechtlerin, der sie leitete, sondern die Wehmut angesichts des Vergehens alter Schönheit, die Sympathie für die „arbeitende Bevölkerung“ oder die Verachtung der öden Plattenbauarchitektur. Im Ergebnis war das durchaus politische Fotografie: Zu DDR–Zeiten hätte sich kein Atelier wagen dürfen, solche Bilder auszustellen. Eine derartige Motivzusammenstellung wäre als „politische Untergrundtätigkeit“ und „konspirative Hetze“ (original Stasi–Jargon) bewertet und verboten worden, mit den entsprechenden Folgen für die Urheber.

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